Rotwein gilt als guter, edler Tropfen

RotweinIn der Antike gehörte der Rotwein schon zu den Lieblingsgetränken. Hippokrates erkannte die Wirkung des Weines und nahm ihn zur Bekämpfung von Kreislaufstörungen zu Hilfe. Die Forscher gehen auf Grund eines Fundes, vor bereits achttausend Jahren davon aus, dass die Menschen sich zu dieser Zeit schon mit der Herstellung von Weinen beschäftigt haben.
 
Für den Rotwein gibt es ganz bestimmte Weinsorten, die sich zur Verarbeitung eignen. Es wären hier als Beispiele anzuführen Cabernet Sauvignon oder auch Merlot. Bordeaux – Weine sind das Ergebnis. In den deutschen Weinanbaugebieten werden vorwiegend Tafelweine und Landweine zu finden sein. Für Qualitätsweine ist das Gebiet um die Mosel zu nennen. Diese besonderen Sorten unterliegen dem Weingesetz.
Frankreich ist für Rotweine, als einer des größten Weinproduzenten zu betrachten. Eine durchschnittliche Fläche um die 900.000 Hektar steht den Reben zur Verfügung.


Die richtige Herstellung von Rotwein


Begonnen wird mit der Weinlese im August. Wenige kleine Betriebe üben diesen Arbeitsgang noch per Hand aus. Größere Unternehmen nutzen dafür Maschinen. Der nächste Schritt ist das Mahlen der Trauben. Von vielen Bildern bekannt, stehen die Menschen mit den Füßen in den Töpfen mit den Beeren und zertreten diese zu einem Brei. Nachdem die Beeren von den Stielen befreit wurden, wird dieser Prozess, in der modernen Zeit, maschinell erledigt. Als weiteres beginnt nur der Teil der alkoholischen Gärung und Extrahieren. Die rote Farbe, die den Wein auszeichnet wird erst beim Vorgang der Maische aus der Haut der Beeren abgegeben. Es handelt sich hierbei um die Gerbstoffe und die Aromen. Nach dem Pressen und dem molekularen Gärungsvorganges wird der Rotwein in Eichenfässer gegeben. Dort sollte er zwischen einem halben Jahr bis zu zwei Jahren gelagert werden. In dieser Zeit wird der Wein in regelmäßigen Abständen vom ursprünglichen Fass in ein anderes Fass umgefüllt. Für gute Weine kommt jetzt der Teil der Verschönung. Es wird dazu meist Eiweiß verwendet. Bevor das Abfüllen in die Flaschen erfolgt ist zu entscheiden, ob der Wein noch gefiltert werden soll. Dies ist eine Entscheidung die jeder Winzer individuell treffen muss.

Der Rotwein steht dem Kunden nun zur Verfügung. Echte Rotweinkenner werden sich häufiger für einen trockenen Wein entscheiden. Sollte es doch einmal ein Glas zu viel gewesen sein, hat er kaum Nachwirkungen am nächsten Tag. Bei den halbtrockenen Weinen sieht es da schon anders aus.